Druckerei in Eisenstadt

Papier ist bekanntermaßen geduldig. Dass diese Eigenschaft abfärbt, zeigt sich in der langen Geschichte des DZE. 1866, als eine der Gründungsfirmen Eisenstadts, von Familie Nentwich eröffnet, bannten die Druckpressen des Familienbetriebs über Generationen Nachrichten, Romane, Dokumente und Reklamen auf Papier. Als sich 1999 kein Nachfolger für die Druckerei fand, begann mit dem neuen Jahrtausend auch ein neues Kapitel.

Im Jahr 2000 übernimmt Familie Harnisch den in die Jahre gekommenen Traditionsbetrieb. Hans Christian Harnisch bringt nicht nur umfangreiche Erfahrung mit, sondern auch eine Familientradition im Druck- und Verlagswesen, deren Wurzeln bis in das 16. Jahrhundert zurück reichen. Unmittelbar nach der Übernahme wird der Betrieb konsequent modernisiert, um die Druckerei fit für das 21. Jahrhundert zu machen.

Die Druckteuferl-DNA

Familie Harnisch

Hinter dem Wort „Familienbetrieb“ steht für uns eine Einstellung, die sich im persönlichen Umgang mit unseren Kunden und dem familiären Zusammenhalt im Unternehmen widerspiegelt.

Familientradition
in neuer Auflage

SEIT 1535

Nach jahrelanger Erfahrung in den unterschiedlichsten Stationen des graphischen Gewerbes, der Druckindustrie und des Verlagswesens – zuletzt als Prokurist und Betriebsleiter der größten österreichischen Druckerei – tritt Hans Christian Harnisch mit der Übernahme der Druckerei Eisenstadt in die Fußstapfen seiner historischen Vorfahren. Noch heute erinnert das Familienwappen, mit der Darstellung der traditionellen Werkzeuge Druckerballen und Kelle, an die Wurzeln der Familie. Verliehen wurde dieses Wappen am 12. Juni 1571 an den Typographen, Buchführer und Verleger Matthäus Harnisch, geboren 1535. Dieser wird als Katholik in Zeiten wachsender religiöser Spannungen im Jahr 1578 zusammen mit anderen Beamten, Predigern und Gelehrten von dem lutherischen Kurfürsten Ludwig VI. aus Heidelberg, dem damaligen Zentrum der noch jungen Drucktechnik, vertrieben. In Neustadt, südlich von Heidelberg, findet er eine neue Heimat und gründet eine eigene Druck- und Verlagsanstalt. Neben naturwissenschaftlichen, philologischen, medizinischen und musikalischen Werken sind es vor allem seine zahlreichen theologischen Werke, die ihm zu schnellem Ruhm verhelfen. Harnisch-Drucke, beispielweise die „Neustädter Bibel“ von 1587, finden sich heute als wertvolle Sammlerstücke in den bedeutendsten Bibliotheken Europas, wie der Biblioteca Vaticana in Rom. Nach mehreren Jahrhunderten und Ortswechsel steht mit Maximilian Harnisch schon die nächste Auflage der Familientradition in den Startlöchern.

Echte Drucker

Gesammelte Eindrücke

Unsichtbar auf den frischen Produkten, die unser Haus verlassen, sind
die Abdrücke der Menschen, die sie geschaffen haben. Mit echter
Leidenschaft für Echtes, Erfahrung und ihrem Anspruch an Qualität,
machen sie jede einzelne Seite erst zu dem was sie ist.